Lehrstuhl für Softwaretechnik, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Aufgaben im Teilprojekt

Die Schwerpunkte im Teilprojekt Flexible und dynamische Arbeitsreichweiten- und Vitalstatusprognose für elektromotorisch betriebene Kommunalfahrzeuge mit dem Ziel der Integration in ein verteiltes und mobiles Gesamtkonzept (FlexProgno) sind hierbei:

  1. Die Modellbildung zur Plausiblisierung von Arbeitsreichweite- und Vitalstatusprognose anhand von Erfahrungsdaten und aktuellen Zustandsinformationen
    • Evaluation bestehender Modelle und Modellierungsansätze,
    • Adaption für identifizierte Wirkungsfelder / Faktoren,
    • Erweiterung um Fähigkeiten der Plausibilisierung und Evolution auf Basis von Erfahrungsdaten (lernendes System),
    • Ableitung mC-fähige Echtzeitprognosen für Vitalstatus,
  2. Modellverfügbarkeiten und systemimmanente Modellverteilung,
  3. Ansätze der anwendungspezifischen Modellerweiterung.

Universitäts- und Lehrstuhlprofil

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine klar konturierte klassische Universität mit etwa 20.000 Studierenden. Sie besteht seit über 450 Jahren und gliedert sich heute in 10 Fakultäten. Die Mathematik ist seit Gründung der Universität vertreten. 1992 wurde die Fakultät für Mathematik und Informatik gegründet und hat derzeit über 30 Professoren.

Der Lehrstuhl für Softwaretechnik am Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der methodisch fundierten Softwareentwicklung von z. B. verteilten, selbstorganisierenden Informationssystemen mit Blick auf das IT-Management für komplexe und innovative Projekte und der Etablierung strukturierter Vorgehensweisen im IT-Governance. IKT-Themen, die dabei bearbeitet werden, umfassen unter anderem integrative Frameworks für komplexe Interaktionen, Peer-to-Peer Systeme, verschiedene Simulationstechniken etc. Die Anwendungsgebiete reichen von der Unterstützung ziviler Sicherheitskräfte in Krisensituationen bis zum E-Commerce und E-Government.

Neben universitären Aufgaben ist der Lehrstuhl Softwaretechnik auch praktisch im Consulting, vor allem für die öffentliche Hand und die lokale (KMU-)Industrie tätig. Der Kern aller Forschungsaktivitäten ist die Umsetzung flexibler und weitgehend generischer Software(meta)architekturen, die im Sinne eines Frameworks auf unterschiedliche Anwendungsbereiche und Infrastrukturen anpassbar sind. Angestrebt wird dabei vor allem die strukturierte Vernetzung von Gesamtsystemen oder großen Teilkomponenten zu einem „System of Systems (SoS)“, in dem die übergreifende Integrationsarchitektur als konkretes Rückgrat im Sinne einer parametrisierbaren Middleware instanziiert wird. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Unterstützung voll verteilter, mobiler Ansätze und eine geplante Skalierbarkeit im industriellen Maßstab.

Kontakt

Prof. Dr. Wilhelm R. Rossak

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 2
D-07743 Jena

Telefon:    +49 (0)3641 946 330
Fax:          +49 (0)3641 946 302

Webseite: http://swt.informatik.uni-jena.de/

E-Mail:      wilhelm.rossak(at)uni-jena.de

Publikationen im Projekt